Fenster werden mehrmals täglich geöffnet und geschlossen, doch die Aufmerksamkeit gilt dabei meist dem Glas und dem Rahmen, nicht den kleinen Beschlägen und Scharnieren. Gerade an diesen Stellen, wo Metall auf Metall trifft, sammelt sich mit der Zeit feiner Staub, der sich mit etwas Fett aus der Mechanik verbindet.
Weil die Beschläge meist unauffällig und klein sind, fällt diese Ablagerung selten sofort auf. Erst wenn der Griff schwerer zu bedienen ist oder das Fenster beim Öffnen leicht knirscht, wird deutlich, dass sich dort über längere Zeit etwas angesammelt hat.
Eine kurze Kontrolle an Griff und Scharnier
Ein trockenes Tuch reicht meist aus, um losen Staub vom Griff und den sichtbaren Teilen des Scharniers zu entfernen. Für die feineren Zwischenräume eignet sich eine kleine, weiche Bürste, mit der man vorsichtig zwischen den beweglichen Teilen arbeitet.
Auch die kleinen Abflusslöcher im unteren Rahmen des Fensters verdienen einen kurzen Blick, da sich dort Staub mit Feuchtigkeit vermischen und die Öffnung verstopfen kann. Ein rascher Check mit einem dünnen Gegenstand hält diese Löcher frei, damit Regenwasser weiterhin richtig ablaufen kann.
Es lohnt sich, diese Kontrolle ein paar Mal im Jahr einzuplanen, etwa beim Wechsel der Jahreszeit, wenn Fenster ohnehin häufiger geöffnet oder geschlossen bleiben. So bleibt die Mechanik leichtgängig, und Staub sammelt sich nie in einer Menge, die den Griff spürbar schwergängig macht.
Auch die Fensterbank direkt darunter verdient bei dieser Gelegenheit einen kurzen Blick, da feiner Staub von den Beschlägen dorthin fallen kann. Wird beides zusammen beachtet, bleibt das ganze Fenster über lange Zeit hinweg leicht zu bedienen und gepflegt anzusehen.