Beim Backen und Braten steigen feine Fetttröpfchen und Dampf im Innenraum des Ofens auf und setzen sich auf der Innenseite der Glastür ab. Weil diese Fläche schräg liegt und nicht direkt im Weg ist, wird sie beim gewöhnlichen Abwischen der Küche meist vergessen, obwohl sie mit jedem Gebrauch etwas trüber wird.
Mit der Zeit sammelt sich so eine Schicht, die den Blick ins Innere des Ofens erschwert, was besonders beim Backen unpraktisch ist, wenn man den Fortschritt beobachten möchte. Diese Schicht wird zäher, je länger sie unberührt bleibt, weil sie bei jedem weiteren Gebrauch erneut erhitzt wird.
Eine kurze Reinigung nach dem Abkühlen
Sobald der Ofen vollständig abgekühlt ist, lässt sich die Innenseite der Tür mit einem feuchten Tuch abwischen. Bei stärkeren Rückständen hilft ein zweiter Durchgang, bei dem man dem Tuch etwas mehr Zeit auf der Fläche lässt, bevor man nachwischt.
Auch die Halterungen im Innenraum, an denen Bleche und Roste eingehängt werden, sammeln mit der Zeit ähnliche Rückstände wie die Tür selbst. Ein kurzer Blick dorthin, sobald der Ofen ohnehin offensteht, zeigt oft, wie viel sich dort unbemerkt angesammelt hat.
Es lohnt sich, diese kurze Reinigung direkt nach dem Backen einzuplanen, solange sich die Fettschicht noch nicht vollständig festgesetzt hat. So bleibt der Aufwand jedes Mal überschaubar, und das Glas trübt sich nie so stark, dass eine grössere Reinigung nötig wird.
Auch die Dichtung rund um die Tür verdient dabei einen kurzen Blick, da sich dort ebenfalls Fett und Krümel sammeln können. Wird beides gemeinsam beachtet, bleibt der Ofen insgesamt gepflegter und der Blick durch die Tür klar, sobald sie wieder geschlossen wird.