Staub auf Lüftungsgittern wird oft übersehen

Landschaftsillustration

In vielen Wohnungen sitzen Lüftungsgitter in der Wand, der Decke oder über Fenstern, durch die Luft in den Raum strömt oder ihn wieder verlässt. Genau durch diesen ständigen Luftstrom bleibt feiner Staub an den Gittern hängen, ähnlich wie an einem Sieb, das immer wieder dieselbe Menge Luft passieren lässt.

Weil die Gitter meist hoch oben oder in einer Ecke sitzen, fallen sie beim gewöhnlichen Staubwischen häufig durch das Raster. Mit der Zeit wird der Staub dicker und kann die Luft, die durchströmt, spürbar beeinträchtigen, was sich manchmal als leicht abgestandener Geruch im Raum bemerkbar macht.

So werden die Gitter wieder sauber

Ein trockenes Tuch oder eine weiche Bürste reicht meist aus, um losen Staub von der Oberfläche zu entfernen. Bei Gittern, die sich abnehmen lassen, lohnt es sich, sie kurz herauszunehmen und von beiden Seiten zu reinigen, statt nur die sichtbare Vorderseite abzuwischen.

Besonders in Küche und Bad, wo die Lüftung durch Kochen und Duschen stärker beansprucht wird, sammelt sich der Staub oft schneller als in anderen Räumen. Eine etwas häufigere Kontrolle dieser beiden Gitter lohnt sich deshalb, auch wenn der Rest der Wohnung seltener drankommt.

Ein Staubsauger mit einem schmalen Aufsatz erreicht auch die feinen Schlitze zwischen den einzelnen Lamellen, wo sich besonders viel Staub sammelt. Diese Reinigung muss nicht oft geschehen, aber ein paar Mal im Jahr macht einen deutlichen Unterschied.

Am besten lässt sich diese Aufgabe mit dem grösseren Frühjahrs- oder Herbstputz verbinden, wenn ohnehin höher gelegene Stellen im Haushalt gereinigt werden. So bleibt die Luft, die durch die Gitter strömt, spürbar frischer, und der Raum wirkt insgesamt gepflegter.